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Am nächsten Morgen wird Keiichi in der Schule von den anderen Clubmitgliedern über das Watanagashi-Festival informiert. Auf dem Weg nach Hause treffen sie auf Jirou, der Fotos von dem Fest machen und danach nach Tokyo zurückgehen möchte.

Nach einigen Tagen hat das Watanagashi-Festival begonnen. Dort spielen sie viele Dinge zusammen und gucken gegen Abend Rikas Vorführung an. Danach lassen Keiichi und seine Freunde Wolle den Fluss hinuntertreiben. Die Wolle soll angeblich alles Böse von einem nehmen.

Spät am Abend, am Ende des Fests, sucht Keiichi Rena, doch dabei sieht er Jirou mit einer unbekannten Frau am Fluss. Keiichi rennt zu ihnen und lernt Miyo Takano kennen. Sie erzählen ihm die Geschichte über das Dorf Hinamizawa während des Dammbau-Projekts, über die Attentate und den Fluch von Oyashiro-sama. Man sagt, Oyashiro-sama sei der Hüter, der alle bestrafe, die die Stadt versinken lassen wollten. Und das bewirke der Fluch: Jedes Jahr beim Watanagashi-Festival stirbt jemand, und jemand anders verschwindet.

Im ersten Jahr wurde der Leiter der Bauarbeiten des Staudamms ermordet und zerstückelt. Einer der Täter verschwand spurlos. Im nächsten Jahr stürzte ein Ehepaar, das den Dammbau unterstützt hatte, einen Steilhang hinunter. Die Leiche der Frau wurde nicht gefunden. Im Jahr darauf starb der Priester des Furude-Schreins an einer mysteriösen Krankheit. Seine Frau hinterließ einen Abschiedsbrief; sie soll sich in den Onigafuchi-Sumpf gestürzt haben, auch sie verschwand. Im Jahr darauf wurde eine Frau erschlagen, die mit dem Ehepaar des zweiten Jahres verwandt war. Ein Junge, der mit ihr zusammenlebte, verschwand. Takano Miyo zeigt sich sehr interessiert an dem Fluch und fragt sich, wer dieses Mal verschwinden werde.

Am nächsten Tag in der Schule wird Keiichi von einem Polizisten namens Oishi Kuraudo zu einem Verhör gebeten. Oishi erzählt ihm, dass Jirou tot aufgefunden wurde und Miyo verschwunden ist. Jirou kratzte sich wahrscheinlich seinen Hals auf und wurde von mehreren Leuten zusammengeschlagen. Oishi meint, die Dorfbewohner würden vermutlich aufgrund ihres Glaubens annehmen, dass Oyashiro-sama Jirou bestraft hätte, weil dieser unbekümmert Fotos von einem heiligen Fest machte. Weiterhin sagt Oishi, es sei wichtig, dass Keiichi mit ihm zusammenarbeite, da Keiichi als Neuankömmling nicht an den Fluch glaube und die Geschehnisse herum neutral beobachten könne. Oishi schärft Keiichi ein, dass er nicht mit seinen Freunden über die Sache sprechen solle. Vor allem nicht mit Rena und Mion.

Während eines Clubspiels in der Schule erfährt Keiichi von einem ehemaligen Schüler namens Satoshi Houjou. Als er genauere Informationen von Rena über ihn wissen wollte, gab sie keine richtigen Antworten. Ihre Begründung war, dass sie in dem Jahr nach Hinamizawa kam, als Satoshi weggezogen sei, und sie ihn daher kaum kannte. Auf dem Weg nach Hause fragt Keiichi Rena, ob sie etwas verheimlichen würde. Doch da ändert sich ihre Persönlichkeit. Sie bekommt einen dämonischen Blick und fragt Keiichi, mit wem er neulich gesprochen habe. Keiichi sagt es ihr nicht, da Oishi ihn davor gewarnt hat. Rena schreit "Lügner!" und wirft ihm vor, er hätte ebenfalls Geheimnisse. Schließlich sagt Rena, dass so eben beide ihre Geheimnisse voreinander hätten, und lacht friedlich. Doch Keiichi ist dadurch ganz und gar nicht beruhigt.

Durch ein Telefongespräch mit Oishi erfährt Keiichi mehr über Satoshi und den Fluch. Doch dieses Gespräch blieb nicht unbeobachtet. Keiichis Vater taucht auf und erzählt Keiichi, dass vor einer Stunde Rena die Treppe hochgekommen sei. Keiichi wusste aber nicht, dass sie überhaupt da war. Das heißt, sie musste vor seiner Tür gestanden und das ganze Gespräch mitgehört haben. Keiichi bekommt zunehmend Angst vor Rena.

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